Batterietrainer

Batterietrainer – Vergleich – Infos

Was ist ein Batterietrainer? Und wie funktioniert ein Batterietrainer? Die Antwort auf diese Frage finden Sie in diesem Artikel. In dem Batterie Trainer Vergleich finden Sie mit Sicherheit das passende Gerät. Wir haben die Bestseller unter den Batterietrainern im Direktvergleich gegenübergestellt.

Batterietrainer im Vergleich

Cartrend 80223*Unitec 77946*Speeds EL300*
Cartrend 80223 BatterietrainerUnitec 77946 Profi-Batterie-Trainer
GerätetypBatterietrainerBatterietrainerErhaltungsladegerät
Batterietrainer
Geeignet für Batterienalle Batterietypen
Blei / Säure / Gel / AGM
k.A.Bleibatterien
Gelbatterien
Batteriespannung12 V12 V12 V
Batteriekapazitätbis 120 Ahk.A.4 - 100 Ah
Ladestromk.A.300 mA200 mA
(300 mA RMS)
Entladestromk.A.k.A.60 mA
automatische Zyklenjajaja
optische Anzeige für Ladestatusjajaja
Liferumfang- Klemmzangen- Klemmzangen- Klemmzangen
- Ringkabelschuhe
Cartrend
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Unitec
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Speeds EL300
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Was ist ein Batterietrainer?

Ein Batterietrainer wird auch oft als Batteriewächter oder Akkujogger bezeichnet. Gewöhnliche Batteriewächter, wie sie vorwiegend in Wohnmobilen oder allgemein im Campingbereich eingesetzt werden, schalten externe Verbraucher ab, wenn die Versorgungsbatterie eine kritische Mindestspannung unterschreitet. In der einfachsten Ausführung gibt es Batteriewächter auch für Zigarettenanzünder*. Damit entfällt eine Verkabelung oder eine Montage. Das ist für das oben genannte Einsatzgebiet sehr sinnvoll. Wenn Sie jedoch die Batterie ihres Motorrads oder Autos überwintern wollen, benötigen sie einen Batterietrainer. Sobald eine Batterie länger nicht genutzt wird, sollte man Maßnahmen für die richtige Batteriepflege treffen. Für eine Batteriepflege eignen sich Batterietrainer sehr gut. Dieser sorgt dafür, dass die Batterie, wie mit einem normalen Batterieladegerät geladen wird. Ist die Maximalspannung erreicht, schaltet das Gerät vom Modus „Laden“ auf „Entladen“. Das gleichmäßige Entladen der Batterie wird so lange durchgeführt, bis eine Mindestspannung erreicht ist. Diese variiert von Gerät zu Gerät. In den meisten Fällen liegt diese minimal über der Spannung, sodass ein Starten des Motorrads oder Autos gerade noch möglich ist. Das Fahrzeug bleibt somit immer startbereit. Durch diesen zyklischen Ablauf des Ladens und Entladens und der damit verbundenen Ladezustandsüberwachung wird ein normaler Fahrbetrieb simuliert. Das ist die ideale Batteriepflege, da die Akkus genau für diesen Lastbetrieb ausgelegt sind.

Was bringt ein Batterietrainer / Akkujogger

Saisonfahrzeuge wie Oldtimer, Cabrios, Boote, Rasenmäher oder Motorräder sind häufig Opfer von leeren und defekten Batterien. Das muss nicht sein, wenn man sich rechtzeitig um die richtige Batteriepflege kümmert. Moderne Ladegeräte, Erhaltungsladegeräte oder auch Batterietrainer sorgen für ein längeres Leben der Batterie. Die minimalen Kosten für z.B. einen Akku-Jogger sind im Vergleich zu einer neuen Batterie eher gering. Durch das abwechselnde Laden und Entladen der Batteriezellen wird der Gasaustausch aufrechterhalten. Somit werden vorzeitige Akku-Schäden verhindert.

Für welche Batterietypen können Batterie-Trainer eingesetzt werden?

Das ist von Gerät zu Gerät unterschiedlich. Die meisten Batteriepflegegeräte lassen sich für die gängigen Batterietypen einsetzen. Blei-und Blei-Gel-Akkus und AGM-Batterien.

Was muss man beim Kauf eines Batterietrainers beachten?

Wenn Sie einen Batterietrainer kaufen möchten, sollten Sie vorab folgende Daten über Ihre Batterie in Erfahrung bringen:

  • Welche Spannung hat die Batterie?
    Die Angabe ist in Volt angegeben und steht auf der Batterie. In der Regel sind es 6V Roller / Moped oder Motorradbatterien, 12V Autobatterien, Bootsbatterien oder auch Motorradbatterien.
  • Welche Batteriekapazität hat die Batterie?
    Dieser Wert steht auch auf der Batterie und ist in Amperestunden (Ah) angegeben.

Neben den Daten Ihrer Batterie sollten Sie sich vorher noch folgendes prüfen:

  • Gibt es eine 230V Netzsteckdose in der Nähe der zu ladenden Batterie?
    Der Batterietrainer ist dauerhaft eingeschaltet und muss an der Netzsteckdose eingesteckt bleiben.
  • Gibt es die Möglichkeit die Batterie auszubauen?
    Hier bitte die Betriebsanleitung des Akkutrainers berücksichtigen. Ich persönlich würde einen Batterie-Stopp einbauen oder die Batterie abklemmen.
    Info: Ein Batteriestopp wird direkt an der Batterie montiert. Möchte man nun das Fahrzeug vom Strom trennen, muss man nicht die Polklemme abschrauben, sondern einfach nur den Schalter des Batteriestopps umlegen. (Batteriestopp auf Amazon*)
  • Ist sichergestellt, dass die Batterie ohne Frost oder Frostgefahr geladen werden kann?
    Hier würde die Gefahr der Schwitzwasserbildung bestehen.
  • Der Batterietrainer darf nicht an defekte oder beschädigte Batterien angeschlossen werden. Hier bitte vorher die Batterie prüfen.
  • Der Raum zur Ladung sollte gut belüftet sein. Die Batterie nicht in der Wohnung Laden, da bei Nassbatterien während des Ladevorgangs Gase austreten können.
    Und wie immer gilt: Hinweise des Herstellers von Fahrzeug, Batterie und des Batterietrainer beachten.

Können Batteriejogger als Ladegerät eingesetzt werden?

Ein Batterietrainer kann durchaus als Ladegerät eingesetzt werden. Man muss berücksichtigen, dass der Ladestrom bei einem „richtigen“ Ladegerät in den meisten Fällen mindestens um das zehnfache höher ist, als bei einem Batterie-Trainer. Aus diesem Grund nicht wundern, wenn das Gerät angeschlossen wurde und die Ladezustandsleuchte auch nach mehreren Stunden noch keine geladene Batterie signalisiert.

Batteriejogger oder Erhaltungsladegerät, was ist besser?

Hier scheiden sich die Geister. Zum einen wird gesagt, dass man durch einen Batteriejogger die Ladezyklen der Batterie erhöht und diese dadurch schneller altert, zum Anderen sind Batterien genau für diesen Fall ausgelegt, dass sie ständig geladen und entladen werden.
Mit meiner persönliche Erfahrung mit Ladegeräten und Batterien, würde ich mich für ein Automatikladegerät bzw. ein Erhaltungsladegerät entscheiden. Vor einer längeren Fahrpause (z.B. Überwinterung) würde ich die Batterie ausbauen und an einem nicht zu kalten, gut belüfteten, trockenen Ort mit einem Erhaltungsladegerät laden und somit genauso die Batterie pflegen, ohne dass man mit der Batterie einen kompletten Lade- und Entladezyklus durchführt. In den meisten Fällen muss man die Batterie nicht einmal ausbauen, sondern es reicht ein Abklemmen der Elektronik, sodass während der Standzeit die Batterie nicht von der immer noch aktiven Bordelektronik (Steuergeräte, Alarmanlage, etc.) leergesaugt wird. Sollte es sich nur um eine kurze Standzeit handeln (bis zu zwei Monate), würde ich das Fahrzeug mit einem automatischen Ladegerät vor und nach dem Abstellen komplett laden. Mit modernen Ladegeräten muss man hierzu nicht mal mehr die Batterie abklemmen. Viele Motorradfahrer sind derselben Meinung und nutzen lieber ein Ladegerät anstatt eines Batterietrainers. Wenn das Motorrad eine Spannungsbuchse (Zigarettenanzünder Buchse) besitzt, dann ist die Batteriepflege noch einfacher. Das Ladegerät muss nur an die Bordspannungsbuchse des Motorrads angesteckt werden und das Gefährt ist jederzeit betriebsbereit.

Eine Empfehlung meinerseits und auch von anderen Motorradfahrern sehr positiv bewertet ist das OPTIMATE 4 DUAL CAN BUS MOTORRAD BATTERIE LADEGERÄT* oder das noch leistungsstärkere OPTIMATE 6*. Sehr beliebt ist auch das Bosch C3 Ladegerät, das sowohl 6V als auch 12V Batterien laden kann. Weitere Infos zu Motorradbatterieladegeräten finden Sie in unserem Motorrad-Batterie-Ladegeräte-Test-Vergleich. Hier zeige ich Ihnen die aktuell beliebtesten Motorradladegeräte im direkten Vergleich. Meine Erfahrungen und die von Meinung anderer Kunden zu den Motorradladegeräten zeige ich ebenfalls auf.

Haben Sie evtl. schon Batterietrainer testen und Erfahrungen sammeln können? Teilen Sie Ihre Erfahrungen unter https://www.facebook.com/ladegeraetvergleich/

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Updated: Zuletzt geändert am 08.10.2016